Niklaus Brantschen (geb. 1937) ist Jesuit, Zen-Meister, Mitgründer des Lassalle-Instituts in Bad Schönbrunn, Fastenleiter und Autor zahlreicher Bücher, unter anderem zum Thema Fasten. Mit 22 Jahren trat er in den Jesuitenorden ein. Er studierte Theologie in Fourvière (Frankreich) und Tübingen sowie Erwachsenenbildung in München. Meditation und interreligiöser Dialog weckten schon früh sein Interesse.
Er nahm an Meditationskursen bei Karlfried Graf Dürckheim teil und hielt sich ab 1976 immer wieder zum Zen-Studium bei Hugo Makibi Enomiya-Lassalle und Yamada Kôun Roshi in Kamakura (Japan) auf.
1988 wurde ihm von Yamada Kôun Roshi die Lehrbefugnis übertragen, 1999 erhielt er die Bestätigung zum Zen-Meister von Glassman Roshi. In der Praxis des Zen-Buddhismus erkennt Brantschen einen bereichernden, nicht abgeschlossenen spirituellen Weg zwischen Ost und West, der zum Abbau von Schranken zwischen Religionen, Nationen und Rassen führen kann – zum Werden der einen Menschheit.







