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Neujahrsvorsatz vs. gute Gewohnheit

SO FUNKTIONIERT ES WIRKLICH

Nur Neujahrsvorsatz oder schon gute Gewohnheit?

Wenn es darum geht, lange und gesund zu leben, steckt in uns Menschen sehr viel eigenes Potenzial. Daran glauben wir bei Buchinger Wilhelmi fest, denn wir sehen immer wieder, wie unsere Gäste innerhalb kurzer Zeit große Veränderungen durchmachen.

Mit guten Gewohnheiten wie Sport, gesunder Ernährung und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Arbeit, Freizeit und Zeit für uns selbst, können wir selbst viel Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden nehmen. In diesem Artikel erfahren Sie deshalb, wie Sie aus guten Vorsätzen nachhaltige und gesunde Gewohnheiten etablieren.

Warum Neujahresvorsätze so häufig scheitern

Viele Menschen nehmen das neue Jahr zum Anlass für verschiedenste gute Vorsätze. Das ist natürlich nicht falsch. Doch die wenigsten davon werden langfristig umgesetzt. Nicht ohne Grund sagte schon Goethe: „Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung ist schwer.“ Doch warum ist das so? Oft geht es bei guten Vorsätzen um einen gesunden Lebenswandel. Laut einer Umfrage von statista wollen die meisten Menschen in Deutschland mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren und abnehmen:

Statista Statistik Neujahrsvorsätze

Quelle: Statista; Deutschland, 07. bis 13. November 2022; 351 Befragte; ab 18 Jahre; Personen, die Vorsätze für das nächste Jahr haben; Online-Umfrage

Das Problem ist jedoch, dass man sich zu viel auf einmal vornimmt und sich unrealistisch hohe Ziele steckt. Sobald klar wird, wie schwer die Umsetzung fällt, sinkt die Motivation.

Natürlich braucht es das neue Jahr gar nicht, um seinen Lebensstil zu verändern. Diese Option haben wir jeden Tag und jede Minute unseres Lebens. Und besser als jeder hochgesteckte Neujahresvorsatz ist es, sich eine gute Gewohnheit anzueignen.

→ Direkt zu unseren Tipps, um gute Vorsätze auch wirklich umzusetzen.

Gute Gewohnheiten bringen uns weiter als gute Vorsätze

Den meisten Teil des Tages werden wir von unserem Unterbewusstsein gesteuert: Unsere Gewohnheiten bestimmen rund 40 % unseres Verhaltens. Umso wichtiger ist es, schlechte Gewohnheiten abzulegen und sich gesunde anzueignen. Der Duden beschreibt das Wort „Gewohnheit“ als eine „durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung“. Gewohnheiten sind so in unserem Unterbewusstsein verankert, dass wir sie ganz automatisch ausführen und sie einfach als Teil unserer Routine sehen, ohne groß darüber nachzudenken. Allerdings braucht es viele Wiederholungen, damit eine Handlung zur Gewohnheit wird.

Statt also einen radikalen Wandel von null auf hundert anzustreben, sollten wir unsere gesunden Gewohnheiten allmählich in unser Leben integrieren, am besten auf eine Weise, die wir auch wirklich umsetzen und regelmäßig wiederholen können, denn sonst droht unser Vorhaben zu scheitern. Ein Beispiel: „Ich gehe im neuen Jahr fünf Mal pro Woche ins Fitnessstudio“ ist ein schwieriges Ziel, wenn man zuvor kaum Sport getrieben hat. Einfacher ist es daher, mit täglichen Spaziergängen oder einem kleinen Workout in der Mittagspause zu starten, um Bewegung als Gewohnheit zu etablieren. Darauf kann man Stück für Stück aufbauen und sich steigern.

Buchinger Wilhelmi, Fasten, Heilfasten, Fasting, Health, Integrative Medicine, beheizter Pool, Schwimmen

Wenn es um Sport, gesunde Ernährung oder Stressmanagement geht, haben wir bei Buchinger Wilhelmi jede Menge Tipps für Sie. Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie einige Informationen direkt von unseren Expert:innen zu den Themen Fasten, Gesundheit und Ernährung. Fasten ist erfahrungsgemäß perfekt, um neue gesunde Gewohnheiten zu starten und sie auch langfristig zu halten. Ideal ist ein längerer Aufenthalt in einer unserer Fastenkliniken, aber auch ein fünftägiger Reset mit unserer FASTENBOX für zuhause kann ein toller Start für einen gesunden Lebenswandel sein.

Fasten kann helfen, gesunde Gewohnheiten zu entwickeln

Fasten kann man jederzeit – egal ob Winter, Sommer, neues oder altes Jahr. Wichtig ist allerdings, dass man für sich selbst den richtigen Zeitpunkt wählt, zu dem man sich auch mental Zeit für diese besondere Erfahrung nehmen kann. Schließlich geht Fasten über den rein körperlichen Aspekt hinaus. Auch für den Geist ist Fasten heilsam. Um sich mental besser auf Veränderungen vorzubereiten, kann ein Fastenerlebnis eine hilfreiche Weichenstellung sein, denn während des Fastens besinnt man sich, lässt Ruhe einkehren, bewegt sich und entschleunigt. In unseren Kliniken bieten wir unter anderem Meditations – und Achtsamkeitskurse an.

Was wir aus jahrelanger Erfahrung bestätigen können:

Eine längere Fastenkur (10 - 14 Tage) kann zu einem positiven Lebenswandel verhelfen. Auch wenn der Lebenswandel nicht für immer bestehen bleiben wird, so ist es doch schon sehr zufriedenstellend, wenn man sich z. B. ein halbes Jahr lang gesünder ernährt oder mehr bewegt hat.

Wer sich nach Weihnachten und Silvester wieder auf seine Gesundheit fokussieren möchten, kann den Jahreswechsel aber selbstverständlich für eine Fastenkur nutzen. Falls Sie dafür nicht in eine unserer Kliniken kommen können, ist unsere FASTENBOX für zuhause die beste Möglichkeit, dennoch von unserer Expertise zu profitieren und sich langsam an das Thema Fasten heranzutasten. Hier erfahren Sie mehr über unsere FASTENBOX.

Falls Sie doch die ganze Erfahrung vor Ort machen möchten: Ein Aufenthalt bei uns ist jederzeit buchbar. Vielleicht ist Ihr Neujahresvorsatz also eher, einen Termin für ihren gewählten Zeitpunkt später im Jahr zu buchen und sich dann ganz bewusst darauf einzustellen.

Sieben Tipps, um gute Gewohnheiten langfristig zu etablieren

Was auch immer Sie sich vorgenommen haben (ob zum Jahreswechsel oder zwischendurch), wir wollen Sie dabei unterstützen, gute Gewohnheiten für Ihren Körper und Ihren Geist zu entwickeln und beizubehalten. Deshalb haben wir die erwiesenermaßen erfolgreichsten Tipps zusammengetragen, die Ihnen dabei helfen können:

Setzen Sie sich realistische Ziele

Brechen sie große Vorhaben (Marathon-Lauf) in kleinere Etappen (täglich joggen gehen und Strecke langsam steigern) herunter.

Teilen Sie ihr Ziel mit anderen Menschen

So fühlen Sie sich nicht nur motivierter, Fortschritte zeigen zu können, sondern bekommen vielleicht auch hilfreiche Tipps.

Knüpfen Sie Ihre neue Gewohnheit zeitlich an eine bereits etablierte

Wie etwa das abendliche Zähneputzen. Ein Beispiel: Sie möchten jeden Tag in Ihr Tagebuch schreiben. Das machen Sie nun immer direkt vor dem Zähneputzen, sodass sie es nicht vergessen oder aufschieben können.

Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor

Wir Menschen benötigen – je nach Komplexität – etwa 66-90 Wiederholungen, damit ein Verhalten zur Routine wird und in unser Unterbewusstsein übergeht. Das zeigt eine Studie vom University College in London.

Bleiben Sie dran, auch wenn es mal schwerer ist

Ein neues Verhalten umzusetzen ist nicht immer einfach, denn der Körper fühlt sich in bekannten Mustern wohl. Aber Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn Sie mal einen Ausrutscher haben, machen Sie erst recht am nächsten Tag wieder weiter. Denken Sie daran, was der Autor James Clear (bekannt für “Atomic Habits”) gesagt hat: ``Good choices create opportunities. Good habits make the most of them.``.

Holen Sie sich Unterstützung

Beispielsweise über unseren YouTube-Kanal, ein Buch zum jeweiligen Thema, ein Forum oder ein Online-Coaching mit unseren Psycholog:innen, Coaches und Ernährungsberater:innen. Der Austausch mit anderen Menschen kann Wunder wirken.

Haben Sie Spaß und belohnen Sie sich!

Wenn Sie das Gefühl haben, eine Pflicht erfüllen zu müssen, wird es schwierig dranzubleiben. Suchen Sie sich deshalb eine Sportart, die Ihnen zusagt oder kaufen Sie sich ein inspirierendes Kochbuch mit gesunden Rezepten, das Sie motiviert. Sehen Sie Ihre neuen Gewohnheiten als einen Gewinn, denn das sind sie – Sie können also stolz auf sich sein!